Institut für
beratende Sozial- und
Wirtschaftswissenschaften
Gerhard Weisser-Institut e.V.
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D-44789 Bochum
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Projekte

In den letzten Jahrzehnten bemühte sich das Institut verstärkt, über die Veranstaltung von Symposien aktuelle gesellschaftspolitische Probleme in die Institutsarbeit einzubeziehen und beratend Stellung zu nehmen. 

Mit der grundsätzlichen Diskussion über den Zusammenhang von “Markt und Kultur” im Rahmen eines Symposiums in Bonn 1990  wurde auf die Bedeutung einer differenzierenden ordnungspolitischen Konzeption für die Transformation zentralverwaltungswirtschaftlich organisierter zu marktwirtschaftlich orientierten Ökonomien verwiesen. 

Probleme der Transformation im Zuge des deutschen Einigungsprozesses wurden bei einem weiteren Symposium 1992 sehr konkret auch unter Beteiligung der ostdeutschen Wohnungswirtschaft diskutiert und mit dem Ergebnis einer “Magdeburger Erklärung” zu Fragen der Wohnungswirtschaft abgeschlossen.

Grundsätzlicher wurden Gestaltungsprinzipien im Transformationsprozess auf der Tagung in Potsdam 1994 diskutiert und mit den “Potsdamer Grundsätzen der Vereinigungspolitik” dokumentiert.

Mit einer Tagung in Köln (1996) mischte sich dann das Institut in die Debatte um die Wirtschafts und Währungsunion ein. Die Diskussion über “Euro und Beschäftigung” behandelte erneut die Frage nach der Rolle von Wissenschaft und Politik. Mit dieser Aktivität war ein Schritt hin zu Problemen des europäischen Einigungsprozesses vollzogen.

Ein Symposium zum Gedächtnis an den Ehrenvorsitzenden des Vereins, Gerhard Weisser, wurde 1998 unter dem Gesichtspunkt der Verbindung Weisserscher Ansätze in der globalisierten Wirtschaft und Gesellschaft in Bochum veranstaltet.

Ende des Jahres 1999 fand ein Symposium im Rahmen des Kooperationsprojektes mit den französischen Partnern aus Nancy an der Fachhochschule in Nürtingen statt. Weitere Konferenzen und Symposien folgten im November 2000 in Bonn und im Mai 2001 in Nancy..

Eine zweitägige Tagung befasste sich am 6.und 7. Dezember 2001 an der Fachhochschule Nürtingen mit dem europäischen Einigungsprozess: "Deutsch-französische Zusammenarbeit Lokale Agenda 21 und Nachhaltige Entwicklung" lautete der Titel der Veranstaltung.

2002 und 2004 folgten Tagungen in Verbindung mit der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik, deren Ergebnisse in zwei Sammelbänden veröffentlicht wurden.

Eine Reihe von Vortragsveranstaltungen in den Folgejahren zur Ordnungs- und Wettbewerbspolitik thematisierte die Problematik von Monopolmacht, Deregulierung und Re-Regulierung. Die Ergebnisse fanden ihren Niederschlag in einem Sammelband, der die Thematik insbesondere in Hinblick auf Netzindustrien vertiefte.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Währungsordnung und die Verfassungsklage fand 2011 unsere Vortragsveranstaltung mit den Professoren Wilhelm Hankel und Manfred J.M Neumann großen Zuspruch.

Nach einer weiteren Vortragsveranstaltung 2012 zur Unternehmensethik (in Kooperation mit der Handwerkskammer Düsseldorf) steht seit 2013 die Vorbereitung des 50jährigen Jubiläums auf dem Programm.

 

 

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